Praxis Dr. W. Klee
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Stand: 27.01.2006

Praxis Dr. Klee: übermäßgie Schweißbildung

krankhaftes Schwitzen

Die krankhafte Schwitzneigung  (Hyperhidrosis) ist ein weit verbreitetes Leiden.
Besonders betroffen sind häufig  Achselhöhlen, Hände und Füße.
Durch verbesserte Therapiemethoden können wir
den meisten Betroffenen heute effektiv helfen
und ihre Lebensqualität nachhaltig verbessern.
Die sog. Leitungswasser Iontophorese ist ein wirksames Verfahren und wird besonders bei übermäßigem Hand-und Fußschweiß durchgeführt.

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Durchführung einer Iontophorese bei verstärkter Schweißneigung der Hände

Durch die Injektion von Botolinum (Dysport, Botox) unter die Haut in die Umgebung der Schweißdrüsen wird die Schweißsekretion gezielt gehemmt.
Wir führen diese Behandlung hauptsächlich bei übermäßigem Achselschwitzen durch.
Der Behandlungserfolg erstreckt sich auf die Dauer von ca. 6 Monaten und kann beliebig oft wiederholft werden.

Schweißdrüsen Absaugung

Durch Entwicklung moderner Methoden gelang der Medizin in den letzten Jahren, die vermehrte Schweißneigung in den Achseln durch Injektion von Botulinumtoxin (Wirkung hält etwa 6 Monate an) und durch Absaugung der Schweißdrüsen ("Suktionskürettage") mit einer speziell entwickelten Kanüle effektiv zu behandeln. Dieser Eingriff führt im Allgemeinen zu einer dauerhaften Wirkung.

Die "Suktionskürettage" wird im Anschluss an die Einnahme des Beruhigungsmittels (Dormicum) in sogenannter Tumeszenzlokalanästhesie (TLA) ambulant durchgeführt. Um die Schweißdrüsen im umliegenden Gewebe zu lockern und die Blutungsneigung zu verringern, wird die Tumeszenzanästhesielösung (Kochsalz, Epinephrin, Articain, Triamcinolon, Natriumhydrogencarbonat), in das Operationsgebiet mittels einer Pumpe eingespritzt. Durch kleine Schnitte (in der Regel zwei) bis zu einer Länge von 5 mm in der Achselhöhle wird die ca. 3 mm dünne mit einer Vakuumpumpe verbundene Schweißdrüsenabsaugkanüle in das Unterhautfettgewebe eingeführt und schonend abgesaugt.

Nach dem Lösen der Schweißdrüsen unter der Haut mittels einer Kurette und anschließender Absaugung der Schweißdrüsen werden die Zugänge mit Klammerpflastern verschlossen... Ab dem Folgetag der Operation wird ein speziell angefertigtes Kompressionshemd für 2 Wochen getragen.   Die möglichen Schwierigkeiten, wie z.B. kleine Blutergüsse und Verhärtungen, bilden sich nach einigen Wochen zurück

 

  • Generell können die Patienten direkt nach dem Eingriff ihren Verpflichtungen   nachkommen. Es ist jedoch empfehlenswert, sich wenigstens 1 bis 2 Tage nach der Operation frei zunehmen. Am Tag der Operation darf nicht aktiv am Straßenverkehr teilgenommen werden. Daher sollte eine Begleitperson den Transport nach Hause übernehmen