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Durch Entwicklung moderner Methoden gelang der Medizin in den letzten Jahren, die vermehrte Schweißneigung in den
Achseln durch Injektion von Botulinumtoxin (Wirkung hält etwa 6 Monate an) und durch Absaugung der Schweißdrüsen ("Suktionskürettage") mit einer speziell entwickelten Kanüle effektiv zu
behandeln. Dieser Eingriff führt im Allgemeinen zu einer dauerhaften Wirkung.
Die "Suktionskürettage" wird im Anschluss an die Einnahme des Beruhigungsmittels (Dormicum) in sogenannter
Tumeszenzlokalanästhesie (TLA) ambulant durchgeführt. Um die Schweißdrüsen im umliegenden Gewebe zu lockern und die Blutungsneigung zu verringern, wird die Tumeszenzanästhesielösung (Kochsalz,
Epinephrin, Articain, Triamcinolon, Natriumhydrogencarbonat), in das Operationsgebiet mittels einer Pumpe eingespritzt. Durch kleine Schnitte (in der Regel zwei) bis zu einer Länge von 5 mm in der
Achselhöhle wird die ca. 3 mm dünne mit einer Vakuumpumpe verbundene Schweißdrüsenabsaugkanüle in das Unterhautfettgewebe eingeführt und schonend abgesaugt.
Nach dem Lösen der Schweißdrüsen unter der Haut mittels einer Kurette und anschließender Absaugung der Schweißdrüsen
werden die Zugänge mit Klammerpflastern verschlossen... Ab dem Folgetag der Operation wird ein speziell angefertigtes Kompressionshemd für 2 Wochen getragen.
Die möglichen Schwierigkeiten, wie z.B. kleine Blutergüsse und Verhärtungen, bilden sich nach einigen Wochen zurück
Generell können die Patienten direkt nach dem Eingriff ihren Verpflichtungen nachkommen. Es ist jedoch
empfehlenswert, sich wenigstens 1 bis 2 Tage nach der Operation frei zunehmen. Am Tag der Operation darf nicht aktiv am Straßenverkehr teilgenommen werden. Daher sollte eine Begleitperson den
Transport nach Hause übernehmen
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